Beratungspraxis Empowerment Wilfried Schuster Impressum
I. Artikel

Umgang mit Internet-Pornografie

"Ich glaube, ich bin sexsüchtig ...", teilte mir jemand in einem Telefonat
mit: "... ich bin süchtig nach Internetpornos. Ich will es nicht, aber ich
mache es immer wieder ... ich hasse mich selbst, ich verabscheue mich. Ich
habe schon alles versucht, aber ich komme nicht davon los ..."

Was nun?

Weil es nur wenige Beratungsangebote im Bereich von Internet-Pornosucht gibt, erhalte ich vermehrt Anfragen von Betroffenen, die auf der Suche nach konkreter Hilfe sind, insbesondere auch die Ehefrauen bzw. Partnerinnen betroffener Männer. Ich berate als Christ ohne moralisierende Bewertung, auch wenn ich die biblische Bewertung in meiner Beratung nicht relativiere. Das ist für viele Männer eine notwendige Voraussetzung, um sich überhaupt zu öffenen und ihren oft lange verdrängten Problemen zu stellen. Ratsuchende erleben, daß sie durch die Beratung ihr Verhalten verändern können.
Mir ist zunächst vor allem wichtig, offen und ehrlich mit diesem Problem
umzugehen und dem Ratsuchenden (bisher haben mich diesbezüglich nur Männer
angefragt) das Gefühl zu vermitteln, daß sehr viele Männer Probleme im
Umgang mit Pornografieangebote im Internet haben, nicht um etwas zu
verharmlosen, sondern um aufzuklären und die Dimension bewußt zu machen.
Wer sich mit seinem Problem nicht als "einer der wenigen Versager" empfindet,
ist auch bereit, sich weiter zu öffnen, um in der Beratung ehrlich zu sein und
seine Probleme konkret anzugehen.

Aus einem Internetforum weiß ich, daß sich die meisten Frauen verletzt fühlen,
wenn ihr Mann sich Pornofilme ansieht (konsumiert). Meistens ist dann die
Reaktion schroff zurückweisend und für mich verständlich, aber doch vermutlich
wenig hilfreich, um mit diesem Problem kurz- und mittelfristig wirklich klar zu
kommen.Betroffene Frauen lernen in den Beratungsgesprächen, wie sie mit dem Gefühl seelischer Verletzungen durch das Verhalten ihres Partners besser umgehen könnnen.

Pornografie einfach als "Teufelszeug" und "Sünde" zu stigmatisieren ist eine
für viele Christen verständliche Reaktion, denn die Bibel läßt m.E. keinen Zweifel
daran aufkommen, daß sie diese Form des Umgangs mit Sexualität nicht gut nennt.

Aber, es gibt m.E. Hilfe, wenn das Problem in der Beratung "ganzheitlich" gesehen
und angegangen wird.

Ich berate als Christ ohne moralisierende Bewertungen, auch wenn ich die biblische Bewertung in meiner Beratung nicht relativiere. Das ist für viele Männer eine erste notwendige Voraussetzung, um sich überhaupt mit ihrem Problem öffnen und ihren oft lange verdrängten Problemen stellen zu können.
Ratsuchende lernen in der Beratung, ihr Verhalten zu verändern. Betroffene Frauen lernen dadurch, wie sie mit dem Gefühl seelischer Verletzungen durch das Verhalten ihres Partners besser umgehen und ihren Partner auf dem Weg aus seiner Sucht hilfreich begleiten könnnen.

In Zusammenarbeit mit dem Fachverband "Weißes Kreuz" arbeite ich ständig an der Weiterentwicklung geeigneter und effektive Hilfen zum Ausstieg aus der Pornosucht weiter.

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II. Artikel

Warum nicht mal erfolgreich in Ihre Beziehung, Ihre Ehe investieren?

Erfolgreiche Menschen wissen, daß man nur erfolgreich bleibt, wenn man immer
wieder sinnvoll investiert. Erfolreiche
Unternehmen investieren heute vor
allem in Menschen - in ihr Personal - das kostbarste Gut eines erfolgreichen
Unternehmens.
Erfolgreiche Manager werden auf die Dauer so immer erfolgreicher,
denn wir alle leben in Beziehungen und auf die Dauer werden wir nur überleben,
wenn wir in Menschen investieren.
Da ist schon was dran, wenn der Volksmund sagt: "Der Schuter trägt die
schlechtesten Schuhe", weil er sich ständig für andere und deren Wohlergehen
engagiert und dabei leicht seine eigenen Bedürfnisse übersieht.
Ebenso sagt der Volksmund: "Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine
erfolgreiche Frau." Das ist nicht selbstverständlich. Doch leider vergessen
manche erfolgreiche Manager und andere Männer das zu pflegen, was für ihren
Erfolg so wichtig ist - ihre Ehe, eine intakte Beziehung zu ihrer Frau und Familie.
Hier mein Tipp: Investieren Sie doch einfach mal wieder in Ihre Ehe. Wenn Sie
merken, daß es in Ihrer Beziehung klemmt und Sie mit einem schönen Essen, mit
einem gemeinsamen Wochenende nicht weiter kommen, dann könnte eine Paarberatung
Ihrer Beziehung neuen Schwung verleihen. Manchmal muß einiges von ihrem
gemeinsamen Weg weggeräumt werden, was sie hindert gut gemeinsam weiter zu gehen.
Dazu ist eine Paarberatung eine große Chance.

Vielleicht finden Sie auf meiner Homepage einiges im Bereich Paarberatung,
was Ihre Neugierde weckt. Sie können völlig kostenlos und unverbindlich ein
"Erstgespräch" vereinbaren, um heraus zu finden, ob Sie sich weitere
gemeinsame Gespräche zur Klärung Ihrer Situation vorstellen könnten.
Was Sie für diese Gespräche an Aufmerksamkeit, Zeit und Geld investieren
könnte ungeahnte "hohe Renditen" für Ihre weitere gemeinsame Zukunft bringen.
Das könnte doch einen Versuch wert sein - oder?

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III. Artikel

„So lösen Sie Ihre Konflikte erfolgreich.“

Liebe Leser/innen,
vor kurzem war ich zu einer Familienfeier eingeladen. Im Laufe der Gespräche erfuhr ich, dass eine Schwester und ihre Familie nicht anwesend waren. Es hatte vor Jahren einen heftigen Erbstreit gegeben und seitdem waren alle Kontakte abgebrochen. „Schade“, dachte ich: „Ob das wirklich der Schlusspunkt hinter ihrer Beziehung sein wird?“ Kennen Sie ähnliche belastete Beziehungen, in denen nicht mehr miteinander geredet wird? Was kann man tun? Können Sie sich mit ungeklärten Konflikten abfinden oder haben Sie den Wunsch, etwas zur Klärung beizutragen? Wie bewerten Sie Konflikte? „Konflikte sind etwas ganz Normales und gehören zum Leben.“ Konflikte sind ein Zeichen von Lebendigkeit, dass jemand Bedürfnisse und Ziele hat und etwas für sich möchte. Das zu akzeptieren kann der erste Schritt zu einer Lösung sein. Also, nicht Konflikte an sich sind das Problem, sondern wie wir mit ihnen umgehen. Konflikte enthalten wichtige Botschaften, die der andere Ihnen mitteilen möchte, auch wenn sie in Vorwürfe verpackt sind. Ich habe während meiner Mediationsausbildung angefangen zu verstehen, dass man auch positiv mit Konflikten umgehen kann.

Hier einige Tipps, wie Sie in drei Schritten lernen können, Konflikte zu lösen:
1. Schritt:
 Eskalationsspirale bewusst anhalten:
Das „Gefecht der Worte“ bewusst stoppen, dem anderen mitteilen, dass man sich eine einvernehmliche Lösung wünscht. Für die emotionale Reaktion des anderen Verständnis signalisieren.
 Gefühle unter Kontrolle bringen:
Eigene Gefühle bewusst wahrnehmen; sich fragen, was der andere einem mitteilen möchte; die Sachebene wahrnehmen; bedenken, dass hinter eingenommenen Positionen Bedürfnisse stehen.
 tief durchatmen
Das hilft zur Beruhigung, um nicht genauso heftig und emotional zu reagieren.
2. Schritt:
 aktiv zuhören
Nachfragen, ob man den anderen richtig verstanden hat; mit Fragen wie: „Habe ich dich richtig verstanden, daß ….?“ Das eben Gesagte somit „spiegeln“. Das verändert die Atmosphäre und der andere spürt, dass Sie Interesse für seine Bedürfnisse zeigen.
 Ich-Botschaften senden:
Nur Sätze mit „Ich sehe das so …“. „Ich empfinde ….“; keine Sätze mit: „Man sollte...“, „… man ….“ oder „du bist immer …“; keine Verurteilungen und Zuschreibungen.
 eigene/fremde Interessen herausarbeiten:
Wenn jeder seine Gedanken mitteilt, ohne zu verallgemeinern oder zu fordern, weiß jeder, was der andere möchte. So wächst allemählich Verständnis füreinander.
 gemeinsame Interessen betonen
Trotz des Konfliktes allmählich auch die gemeinsamen Interessen heraushören und kommunizieren.
3. Schritt:
 gemeinsame Lösungen suchen
Hinter Positionen stehen Interessen, für die es alternative Lösungen gibt, die beide gemeinsam suchen und finden können.
 sachgerechte Lösungen suchen
„Faule Kompromisse“ oder Erpressungsversuche werden auf die Dauer niemand zufrieden stellen. Wenn aber klar geworden ist, was der andere eigentlich möchte, finden beide zufrieden stellende Lösungen.
 Brainstorming dazu einsetzen
Ein Schritt auf diesem Weg ist das „Brainstorming“, d.h. alle Lösungsideen zusammentragen, ohne zu bewerten, ob sie gut oder machbar sind; alles darf ausgesprochen werden – alles kommt auf den Tisch.
 Ergebnisse diskutieren und bewerten
Nach dem Sammeln von Lösungsideen alle Optionen gemeinsam diskutieren und auswählen, welche Lösungen gemeinsam akzeptiert werden
 faire Vereinbarungen treffen
Allseits zufrieden stellende Lösungen werden schriftlich festgehalten und jeder kann noch einmal sagen, was er damit erreicht hat. Fühlt sich niemand „über den Tisch gezogen“, so hat man schließlich gemeinsam eine tragfähige Lösung gefunden.

Es lohnt sich diese Schritte gemeinsam zu gehen; es braucht allerdings Zeit und etwas Übung, damit gute Vereinbarungen gefunden werden, so genannte „Win-Win-Lösungen“. Übrigens, können damit auch beschädigte Beziehungen verbessert werden oder neu entstehen; eine bisher zerstrittene Familie kann wieder zusammen finden. Ich wünsche Ihnen Mut, diesen Weg der Konfliktlösung mal auszuprobieren. Gerne unterstütze ich Sie dabei.

Tel: 05232-9802907 oder schicken Sie mir eine Mail, um gemeinsam zu beraten, wie die nächsten Schritte für Sie aussehen könnten.
Wilfried Schuster, Lückhauser Str. 8, 32791 Lage
www.Beratungspraxis-Empowerment.de
kontakt@beratungspraxis-empowerment.de

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